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Arbeitsintegration

Wir schaffen Perspektiven

Mit unseren Angeboten zur Arbeitsintegration unterstützen wir Menschen bei der Stellensuche, der Qualifizierung, beim Auf- und Ausbau ihrer Arbeitsfähigkeit und dem Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.

Die SAH Regionalvereine kennen die lokalen Bedürfnisse und Begebenheiten. Sie entwickeln bedarfsgerechte Angebote und Projekte, die auf die Region zugeschnitten sind. Das SAH ist damit ein wichtiger Partner der Gemeinden, der RAV-Stellen, der Sozialdienste und der IV-Stellen. Arbeitsmarktliche Massnahmen erhöhen die Chancen für die (Re-)Integration in den regulären Arbeitsmarkt.

Als die Arbeitslosigkeit in den frühen 1990er-Jahren zunahm, war das SAH eine der ersten Organisationen die Angebote zur beruflichen Integration entwickelte. Die elf Regionalvereine und das Nationale Sekretariat bilden zusammen die grösste schweizerische Organisation für Arbeitsintegrationsmassnahmen.

Je nach Zielgruppe kommen unterschiedliche Angebote zum Tragen. Flankiert werden diese von Massnahmen, die einen Einstieg oder die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt fördern: Standortgespräche, Job-Coaching, Bewerbungstrainings und gezielte Bildungsmodule.

 

 
 

Mit drei- bis sechsmonatigen Arbeitseinsätzen erhalten Stellensuchende ihre Arbeitsmarktfähigkeit und erweitern ihre beruflichen Qualifikationen. Das aktuelle Zeugnis und die neuen Referenzen unterstützen den Bewerbungsprozess.

 

Arbeitslose Migranten und Migrantinnen stehen oft vor einer zusätzlichen Hürde: Mangelnde Sprachkenntnisse erschweren die Stellensuche. Gezielte Sprachförderung ist fester Bestandteil dieser Beschäftigungs- und Arbeitstrainingsprogramme.

 

Bei verminderter Arbeitsfähigkeit wird diese mit einem gezielten Belastbarkeitstraining aufgebaut. Befristete und unbefristete Einsatz- oder Arbeitsplätze in öffentlichen oder privaten Organisationen und Unternehmen öffnen Türen in die Arbeitswelt.

 

Langzeitarbeitslose sammeln mit gezielten Arbeitseinsätzen neue Arbeitserfahrungen. Die persönlichen und fachlichen Kompetenzen und das Selbstbewusstsein werden gestärkt, die beruflichen Fähigkeiten praxisnah weiterentwickelt.

 

 
 
 

Meine Geschichte - ein Beispiel vom SAH Bern

«Von April bis Dezember 2019 besuchte ich co-opera. Bevor ich zu dem Programm kam, hatte ich keine Ahnung und keinen Plan. Irgendwie war ich hoffnungslos und hatte Mühe mit der Motivation. Die Beraterin hat mir aufgezeigt, was ich alles machen kann. In den von ihr organisierten Schnupperwochen habe ich meine Motivation wieder gefunden. Ich wurde aktiv, habe gesucht und selber einen Betrieb gefunden, wo ich eine Lehre machen kann. Zum ersten Mal hatte ich sogar Schweizerdeutsch-Unterricht. Ich dachte immer, es sei schwierig, weil ich fast nichts verstand. Jetzt habe ich gelernt, wie der Dialekt funktioniert und das hilft mir, ihn zu verstehen. Schweizerdeutsch ist für mich bei der Arbeit und im Alltag sehr wichtig. Im Januar 2020 beginne ich ein Praktikum in einer Autogarage und kann auch noch in die laufende Vorlehre einsteigen, wo ich zwei Tage pro Woche Schule habe. In der gleichen Autogarage werde ich im Sommer 2020 eine dreijährige Lehre als Automobilfachmann beginnen. Ich weiss nicht, ob ich ohne die Unterstützung von co-opera eine Lehrstelle gefunden hätte. Einer Bekannten, die noch nicht so lange in der Schweiz ist, habe ich empfohlen, sich im co-opera anzumelden. Hier kann sie weiter Deutsch lernen, sie erhält Informationen über Berufe und das hilft ihr, eine Richtung zu wählen. Ich will auch nach der Ausbildung weiter lernen und studieren. Mein Wunsch ist, dass ich mein Leben lang lerne.»

 
 

Angebot co-opera

In den Integrationsprogrammen der Abteilung co-opera des SAH Bern planen und realisieren Flüchtlinge ihren Berufseinstieg. Sie erweitern im Kurs ihre Sprach- und Handlungskompetenzen. In der Beratung befassen sich die Teilnehmenden mit ihren beruflichen Interessen und Möglichkeiten. Kurze Praktikumseinsätze unterstützen die berufliche Orientierung und sie erhalten einen Einblick in die Arbeitswelt.